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byndlBauplattform
Elektroinstallation

Aufträge für Elektriker Neuinstallation im Bestand – Position für Position ausgeschrieben

Elektrobetriebe erhalten über byndl Anfragen für die Elektroinstallation in Sanierung und Umbau – vom neuen Zählerschrank über die komplette Neuinstallation bis zur Vorbereitung für Wärmepumpe, Photovoltaik und Wallbox. Das Leistungsverzeichnis listet Verteiler, Schutztechnik, Leitungen, Dosen und Geräte als einzelne Positionen mit Mengen. Kalkuliert wird ohne Anfahrt; den Ortstermin machen Sie erst, wenn der Bauherr Ihren Betrieb vorläufig ausgewählt hat.

  • Ein Leistungsverzeichnis je Gewerk
  • Ortstermin erst nach Auswahl
  • GAEB-Export und -Import
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Neue Ausschreibung · passend zu Ihrem ProfilBeispiel
Gewerk
Elektroinstallation
Projekt
Sanierung – Kernsanierung
Standort
Postleitzahl · Entfernung zu Ihrem Betrieb
Umfang
Zähleranlage, Verteiler, Schutztechnik und Erdung · Rohinstallation · Installationsgeräte und Brennstellen · Prüfung, Anmeldung und Übergabe
Angebotsfrist
Datum laut Ausschreibung
So ist die E-Mail zu einer Ausschreibung aufgebaut. Als Umfang stehen hier die Abschnitte des Muster-Leistungsverzeichnisses; Ort, Entfernung und Frist nennt die echte Mail.

Anfragen

Welche Anfragen Elektriker über byndl bekommen

Elektroarbeiten gehören zu fast jeder Sanierung: Wer Wände öffnet, Bäder erneuert oder die Heizung tauscht, braucht neue Leitungen, Stromkreise und Anschlüsse. Entsprechend unterschiedlich ist der Umfang der Anfragen.

Kernsanierung mit Neuinstallation

Altanlage freischalten, neuer Zählerschrank nach TAB, Unterverteilung, alle Leitungen, Dosen und Geräte neu – raumweise beschrieben.

Heizungstausch auf Wärmepumpe

Zählerplatz für die Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung, Zuleitungen, Absicherung und Anschluss von Außen- und Inneneinheit.

Bad und Wohnungsrenovierung

Neue Stromkreise und Steckdosen im Bad nach DIN VDE 0100-701, zusätzlicher Schutzpotentialausgleich, Anschlüsse für Lüfter und Handtuchwärmer.

Vorbereitung für Photovoltaik und Wallbox

Leerrohre, Platz im Zählerschrank und AC-Anschluss des Wechselrichters – die Anlage selbst liegt beim Photovoltaik-Gewerk.

Die Anfragen kommen von privaten Bauherren aus Sanierung, Umbau und Renovierung. Häufig ist Ihr Gewerk Teil eines Vorhabens mit mehreren Gewerken – jedes bekommt sein eigenes Leistungsverzeichnis, Sie bieten nur auf Ihres.

Leistungsverzeichnis

Was im Leistungsverzeichnis für Elektroinstallation steht

Das Elektro-Leistungsverzeichnis folgt der Anlage: Altanlage, Zähleranlage und Verteiler, Rohinstallation, Geräte, Anlagenanschlüsse, Kommunikation, Außeninstallation, Prüfung. Raumzuordnung und Herleitung der Mengen stehen im Langtext.

Die Vorbemerkungen regeln unter anderem

  • Ausführung nach ATV DIN 18382 und DIN VDE 0100, Ausstattung nach DIN 18015 mit Ausstattungswert nach RAL-RG 678
  • TAB des Netzbetreibers und VDE-AR-N 4100 für Zählerschrank und Hauptleitung
  • Ausführung durch einen im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenen Fachbetrieb
  • Schalterprogramm und Verteilersystem jeweils aus einer Serie, Leitfabrikat „oder gleichwertig“
  • Bestand: vorhandener Erder, Hausanschluss, Wandaufbauten und Trockenbauflächen ohne Schlitze

Das vollständige Muster-Leistungsverzeichnis – so, wie Betriebe es zur Angebotsabgabe erhalten – können Sie ansehen und als GAEB-Datei in Ihre Kalkulation einlesen.

GAEB-Datei (X83)

Alle Muster-Unterlagen des Beispielprojekts →

Beispielpositionen aus dem Muster-Leistungsverzeichnis

Beispielprojekt: Kernsanierung eines Einfamilienhauses (Baujahr 1968). Ordnungszahl, Kurztext und Menge stehen so im Muster; die Mengen gelten nur für dieses Beispiel. Darunter in Kurzform, was der Langtext regelt.

  1. 02.01.001

    Zählerschrank nach TAB, 4-feldrig, 2 Zählerplätze, Technikraum Keller

    Mit Zählerplatz für die Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG und Raum für das Smart-Meter-Gateway; den Zähler setzt der Netzbetreiber.

    1 Stück
  2. 03.01.004

    Installationsschlitze herstellen und schließen, Wände EG, DG und Keller

    Nur in den Installationszonen nach DIN 18015-3, mit begrenzter Schlitztiefe; bündig verschlossen für den Maler. In Trockenbauflächen werden keine Schlitze gefräst.

    345 m
  3. 04.01.008

    Brennstellen (Decken- und Wandauslässe) für bauseits gelieferte Leuchten

    Je Raum aufgeschlüsselt, im Bad nach DIN VDE 0100-701.

    36 Stück
  4. 06.01.001

    Datenkabel Cat 7 S/FTP, sternförmig zum Datenverteiler

    Zwei Kabel je Doppeldose, mit Abstand zu Starkstromleitungen, beide Enden beschriftet; die Länge ist je Raum hergeleitet.

    152 m
  5. 09.01.001

    Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 mit Messprotokoll

    Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Auslösewerte aller Fehlerstrom-Schutzschalter und Erdungswiderstand – Protokoll je Stromkreis.

    1 pauschal
  6. 10.01.001

    Zulage Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B für die Wärmepumpe

    Bedarfsposition – nicht im Festpreis

    Nur, wenn der Hersteller der Wärmepumpe Typ B verlangt; vergütet wird auf Anordnung.

    1 Stück

Schnittstellen

Wer macht was – die Nachbargewerke

Fast jedes Gewerk braucht Strom – deshalb ist die Elektro-Abgrenzung besonders lang. Die Regel im Beispielprojekt: Geräte liefert das jeweilige Fachgewerk, Zuleitung, Absicherung und Anschluss liegen bei Ihnen.

  • Abbruchbetrieb baut alte Leitungen, Dosen und Leuchten aus, nachdem Sie die Altanlage freigeschaltet und gesichert haben.

  • Heizung liefert Wärmepumpe, Hydraulikmodul und Regelung; Zuleitungen, Absicherung und Anschluss sind bei Ihnen.

  • Photovoltaik liefert Module, Wechselrichter, Speicher und meldet die Erzeugungsanlage an. Bei Ihnen: Leerrohre, AC-Anschluss und Platz im Zählerschrank.

  • Fensterbauer liefert Rollläden mit Funkantrieben; Zuleitung und Anschluss der Motoren gehören zu Ihnen.

  • Trockenbau baut die Lattung als Installationsebene vor der Dampfbremse; Hohlwanddosen und Ausschnitte setzen Sie.

  • Rohbau stellt Kernbohrungen und Hauseinführungen für die Wärmepumpe her; Ihre Leitung zur Außeneinheit läuft durch eine der Einführungen.

  • Maler bessert über den geschlossenen Schlitzen aus und streicht; die Endmontage von Schaltern und Steckdosen folgt danach.

Die Aufteilung stammt aus dem Beispielprojekt. Jede Leistung steht in genau einem Leistungsverzeichnis. Ist ein Nachbargewerk im Projekt nicht beauftragt, kann die fachlich nötige Teilleistung in Ihrem stehen – maßgeblich sind immer die Vorbemerkungen der Anfrage.

Angebot abgeben

Vom Leistungsverzeichnis zum Festpreis – in vier Schritten

Die Vergabe läuft in zwei Stufen: erst das vorläufige Angebot auf Basis des Leistungsverzeichnisses, dann der Ortstermin mit dem ausgewählten Betrieb. Den Festpreis gibt es erst danach.

  1. Anfrage passend zu Gewerk und Einsatzgebiet

    byndl schickt eine Ausschreibung an Betriebe, die das Gewerk in ihrem Profil führen und deren Einsatzradius den Projektort umfasst. Die E-Mail nennt Gewerk, Vorhaben, Postleitzahl mit Entfernung, Umfang und Angebotsfrist. Den Bauherrn sehen Sie bis zur Auswahl mit abgekürztem Namen, die Adresse erst danach. Noch nicht registrierte Betriebe können eine Anfrage auch mit persönlichem Link erhalten und ohne Konto anbieten.

  2. Vorläufiges Angebot nach Leistungsverzeichnis

    Sie tragen Ihre Einheitspreise je Position ein – im Browser oder in Ihrer Kalkulationssoftware: Leistungsverzeichnis als GAEB-Datei (X83) herunterladen, dort bepreisen und als X84 wieder hochladen; die Preise werden über die Ordnungszahl zugeordnet. Wer möchte, füllt mit Richtwerten aus der Kostenschätzung vor und passt sie an. Nachlass, Anmerkungen und – wo ein Leitfabrikat steht – Ihr gleichwertiges Fabrikat gehören mit ins Angebot. Eine Besichtigung ist in dieser Stufe nicht vorgesehen.

  3. Ortstermin nur beim ausgewählten Betrieb

    Wählt der Bauherr Ihr Angebot vorläufig aus, ist das Gewerk auf byndl für Ihren Betrieb reserviert: Die übrigen Angebote werden gesperrt, die Kontaktdaten beider Seiten freigegeben. Wer ohne Konto angeboten hat, registriert sich jetzt. Dann folgt der Ortstermin.

    Beim Ortstermin prüfen Elektrobetriebe vor allem, was im Bestand bleibt:

    • Hausanschluss, Platz für den Zählerschrank und Vorgaben des Netzbetreibers
    • Zustand und Messwert des vorhandenen Erders
    • Wandaufbauten, Leitungswege und Deckendurchbrüche
    • Fabrikat der Wärmepumpe – verlangt der Hersteller einen allstromsensitiven Fehlerstrom-Schutzschalter?
  4. Verbindliches Angebot und Werkvertrag zum Pauschalfestpreis

    Nach dem Ortstermin passen Sie Ihr Angebot bei Bedarf an und bestätigen es verbindlich; damit gelten die Mengen als geprüft. Erteilt der Bauherr den Auftrag, kommt der Werkvertrag zum Pauschalfestpreis in Anlehnung an die VOB/B direkt zwischen Ihnen und dem Bauherrn zustande – das bepreiste Leistungsverzeichnis ist seine Anlage. Zusätzliche Leistungen reichen Sie als Nachtrag über die Plattform ein.

    Bedarfspositionen wie ein Erder bei unzureichendem Messergebnis oder der Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B gehören nicht zum Festpreis; sie werden nur ausgeführt und vergütet, wenn der Bauherr sie anordnet.

Was das kostet

Registrierung, Anfragen und Angebotsabgabe kosten nichts. Eine Provision fällt nur an, wenn ein verbindlicher Auftrag zustande kommt, und wird erst nach dem vereinbarten Fertigstellungstermin eingezogen; Nachträge bleiben provisionsfrei. Die Sätze finden Sie unter Preise, den ganzen Ablauf unter Für Handwerksbetriebe.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten für Elektriker

Anfragen für Elektroinstallation erhalten

Registrieren Sie Ihren Betrieb, wählen Sie Ihre Gewerke und Ihren Einsatzradius – passende Ausschreibungen kommen per E-Mail, jeweils mit fertigem Leistungsverzeichnis.

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