Diese Webseite verwendet Cookies

Wir und unsere Partner nutzen Cookies und ähnliche Technologien, damit bei Ihrem Besuch auf byndl alles reibungslos funktioniert. Technische Cookies sind für den Betrieb der Plattform zwingend erforderlich. Darüber hinaus setzen wir nur mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies (Google Analytics) ein, um zu verstehen, wie unsere Seiten genutzt werden und wo wir uns verbessern können, sowie Marketing-Cookies (Meta-Pixel, Google Ads), mit denen wir die Wirkung unserer Beiträge und Anzeigen messen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit über die Cookie-Einstellungen unten auf der Seite ändern. Datenschutzerklärung

byndlBauplattform
Heizungsinstallation

Aufträge für Heizungsbauer Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Abgleich – fertig ausgeschrieben

Heizungsbetriebe bekommen über byndl Anfragen für den Heizungstausch und die Heizung in Sanierungsprojekten, etwa mit Wärmepumpe und Flächenheizung. Das Leistungsverzeichnis enthält Heizlastberechnung, Stilllegung der Altanlage, Wärmeerzeuger, Speicher, Rohrnetz, Fußbodenheizung, Funktionsheizen und hydraulischen Abgleich als einzelne Positionen. Sie bieten zunächst vorläufig nach Leistungsverzeichnis an; die Prüfung vor Ort folgt nur, wenn der Bauherr Ihren Betrieb auswählt.

  • Ein Leistungsverzeichnis je Gewerk
  • Ortstermin erst nach Auswahl
  • GAEB-Export und -Import
Kostenlos registrieren

Bereits registriert? Jetzt anmelden →

Neue Ausschreibung · passend zu Ihrem ProfilBeispiel
Gewerk
Heizungsinstallation
Projekt
Sanierung – Heizungstausch
Standort
Postleitzahl · Entfernung zu Ihrem Betrieb
Umfang
Wärmeerzeuger Luft-Wasser-Wärmepumpe · Speicher und Sicherheitstechnik · Fußbodenheizung und Einzelraumregelung · Befüllung, Prüfungen und Inbetriebnahme
Angebotsfrist
Datum laut Ausschreibung
So ist die E-Mail zu einer Ausschreibung aufgebaut. Als Umfang stehen hier die Abschnitte des Muster-Leistungsverzeichnisses; Ort, Entfernung und Frist nennt die echte Mail.

Anfragen

Welche Anfragen Heizungsbauer über byndl bekommen

Die Heizung ist im Bestand selten ein reiner Gerätetausch: Mit dem Wärmeerzeuger ändern sich oft Heizflächen, Estrich und Elektroanschluss. Wie weit das reicht, steht im Leistungsverzeichnis.

Heizungstausch

Alte Anlage entleeren und stilllegen, gegebenenfalls Tankanlage nach AwSV, neuer Wärmeerzeuger mit Hydraulik und Inbetriebnahme.

Kernsanierung mit Fußbodenheizung

Heizlast und Auslegung, Tackersystem, Heizkreisverteiler und Einzelraumregelung, dazu Funktions- und Belegreifheizen für die Folgegewerke.

Energetische Sanierung

Nach Dämmung und Fenstertausch sinkt die Heizlast – die Auslegung im Leistungsverzeichnis baut auf den Zielwerten der Sanierung auf.

Badsanierung

Eigener Heizkreis für die Fußbodenheizung im Bad mit engerem Verlegeabstand und Anbindung an den Verteiler.

Die Anfragen kommen von privaten Bauherren aus Sanierung, Umbau und Renovierung. Häufig ist Ihr Gewerk Teil eines Vorhabens mit mehreren Gewerken – jedes bekommt sein eigenes Leistungsverzeichnis, Sie bieten nur auf Ihres.

Leistungsverzeichnis

Was im Leistungsverzeichnis für Heizungsinstallation steht

Das Heizungs-Leistungsverzeichnis beginnt mit der Planung, die Sie liefern: Heizlast und Auslegung. Danach folgen Stilllegung, Wärmeerzeuger, Speicher, Rohrnetz, Flächenheizung und die Inbetriebnahme mit allen Protokollen.

Die Vorbemerkungen regeln unter anderem

  • Ausführung nach ATV DIN 18380, Heizlast nach DIN EN 12831-1, Fußbodenheizung nach DIN EN 1264, Füllwasser nach VDI 2035
  • Aufstellung der Außeneinheit: Schutzbereich bei Kältemittel R290, Abstände, Schall nach TA Lärm
  • Bestand: Altanlage, Tankanlage, Technikraum und Einbringwege
  • Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B der VdZ-Fachregel
  • Funktions- und Belegreifheizen als Leistung für Estrich-, Fliesen- und Bodengewerk

Das vollständige Muster-Leistungsverzeichnis – so, wie Betriebe es zur Angebotsabgabe erhalten – können Sie ansehen und als GAEB-Datei in Ihre Kalkulation einlesen.

GAEB-Datei (X83)

Alle Muster-Unterlagen des Beispielprojekts →

Beispielpositionen aus dem Muster-Leistungsverzeichnis

Beispielprojekt: Kernsanierung eines Einfamilienhauses (Baujahr 1968). Ordnungszahl, Kurztext und Menge stehen so im Muster; die Mengen gelten nur für dieses Beispiel. Darunter in Kurzform, was der Langtext regelt.

  1. 01.01.001

    Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 und Auslegung der Fußbodenheizung nach DIN EN 1264-3 mit Heizkreis- und Verlegeplan

    Auf Grundlage der Zielwerte der Sanierung; Übergabe vor der Bestellung der Wärmepumpe.

    1 pauschal
  2. 02.01.002

    Reinigung der Heizöl-Batterietankanlage 3 × 1.500 l durch einen Fachbetrieb nach AwSV

    Mit Reinigungsbescheinigung als Voraussetzung für Demontage und Stilllegungsanzeige; größere Restölmengen sind eine Bedarfsposition.

    1 pauschal
  3. 03.01.001

    Luft-Wasser-Wärmepumpe Monoblock ca. 9 kW zur Außenaufstellung, Kältemittel R290

    Die Leistung muss die berechnete Heizlast bei 35 °C Vorlauf decken; steuerbar nach § 14a EnWG, Leitfabrikate „oder gleichwertig“.

    1 Stück
  4. 06.01.001

    Fußbodenheizung Tackersystem, Verlegeabstand 15 cm, alle beheizten Räume EG und DG außer Bad (136,5 m², 14 Heizkreise)

    Systemplatte, Heizrohr mit Sauerstoffdiffusionssperre, Heizkreise nach Verlegeplan.

    136,5 m²
  5. 07.01.004

    Funktionsheizen des Heizestrichs nach DIN EN 1264-4 mit Aufheizprotokoll

    Frühestens 21 Tage nach dem Estricheinbau; das unterzeichnete Protokoll geht an die belegenden Gewerke.

    1 pauschal
  6. 07.01.006

    Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B mit Bestätigungsformular

    Einstellwerte je Heizkreis, dokumentiert mit dem VdZ-Formular.

    1 pauschal

Schnittstellen

Wer macht was – die Nachbargewerke

Eine Wärmepumpe berührt Rohbau, Elektro, Sanitär und Estrich. Die Vorbemerkungen trennen sauber, was Ihr Leistungsverzeichnis enthält:

  • Abbruchbetrieb baut Kessel, Heizkörper und Rohre aus – nach Entleeren und Stilllegen durch Sie.

  • Rohbau stellt Fundament der Außeneinheit, Kernbohrungen mit Hauseinführungen und Schutzrohre her.

  • Elektro schließt Wärmepumpe, Pumpen und Regelung an, liefert Zähler- und Steuerungstechnik und meldet beim Netzbetreiber an.

  • Sanitär bindet den Speicher trinkwasserseitig an und übernimmt die Zirkulation.

  • Estrich liefert Dämmung unter der Systemplatte, Randdämmstreifen und Heizestrich – eingebracht erst nach bestandener Druckprüfung.

  • Fliesen- und Bodenleger stellen die Belegreife per CM-Messung fest; dafür liefern Sie das Aufheizprotokoll.

Die Aufteilung stammt aus dem Beispielprojekt. Jede Leistung steht in genau einem Leistungsverzeichnis. Ist ein Nachbargewerk im Projekt nicht beauftragt, kann die fachlich nötige Teilleistung in Ihrem stehen – maßgeblich sind immer die Vorbemerkungen der Anfrage.

Angebot abgeben

Vom Leistungsverzeichnis zum Festpreis – in vier Schritten

Die Vergabe läuft in zwei Stufen: erst das vorläufige Angebot auf Basis des Leistungsverzeichnisses, dann der Ortstermin mit dem ausgewählten Betrieb. Den Festpreis gibt es erst danach.

  1. Anfrage passend zu Gewerk und Einsatzgebiet

    byndl schickt eine Ausschreibung an Betriebe, die das Gewerk in ihrem Profil führen und deren Einsatzradius den Projektort umfasst. Die E-Mail nennt Gewerk, Vorhaben, Postleitzahl mit Entfernung, Umfang und Angebotsfrist. Den Bauherrn sehen Sie bis zur Auswahl mit abgekürztem Namen, die Adresse erst danach. Noch nicht registrierte Betriebe können eine Anfrage auch mit persönlichem Link erhalten und ohne Konto anbieten.

  2. Vorläufiges Angebot nach Leistungsverzeichnis

    Sie tragen Ihre Einheitspreise je Position ein – im Browser oder in Ihrer Kalkulationssoftware: Leistungsverzeichnis als GAEB-Datei (X83) herunterladen, dort bepreisen und als X84 wieder hochladen; die Preise werden über die Ordnungszahl zugeordnet. Wer möchte, füllt mit Richtwerten aus der Kostenschätzung vor und passt sie an. Nachlass, Anmerkungen und – wo ein Leitfabrikat steht – Ihr gleichwertiges Fabrikat gehören mit ins Angebot. Eine Besichtigung ist in dieser Stufe nicht vorgesehen.

  3. Ortstermin nur beim ausgewählten Betrieb

    Wählt der Bauherr Ihr Angebot vorläufig aus, ist das Gewerk auf byndl für Ihren Betrieb reserviert: Die übrigen Angebote werden gesperrt, die Kontaktdaten beider Seiten freigegeben. Wer ohne Konto angeboten hat, registriert sich jetzt. Dann folgt der Ortstermin.

    Beim Ortstermin geht es für den Heizungsbau vor allem um Aufstellung und Bestand:

    • Aufstellort der Außeneinheit mit Schutzbereich, Abständen und Schall zu den Nachbarn
    • Technikraum: lichte Höhe, Einbringwege, Rückhalteeinrichtung der Tankanlage
    • Leitungsführung zwischen Außeneinheit, Technikraum und Verteilern
    • Gebäudedaten für Ihre eigene Heizlastberechnung, an der Sie Leitungslängen und Heizkreise prüfen
  4. Verbindliches Angebot und Werkvertrag zum Pauschalfestpreis

    Nach dem Ortstermin passen Sie Ihr Angebot bei Bedarf an und bestätigen es verbindlich; damit gelten die Mengen als geprüft. Erteilt der Bauherr den Auftrag, kommt der Werkvertrag zum Pauschalfestpreis in Anlehnung an die VOB/B direkt zwischen Ihnen und dem Bauherrn zustande – das bepreiste Leistungsverzeichnis ist seine Anlage. Zusätzliche Leistungen reichen Sie als Nachtrag über die Plattform ein.

    Mit dem verbindlichen Angebot legen Sie die schalltechnische Prüfung des Aufstellorts vor. Restöl über der angesetzten Menge, verlängertes Belegreifheizen und Stundenlohn sind Bedarfspositionen außerhalb des Festpreises.

Was das kostet

Registrierung, Anfragen und Angebotsabgabe kosten nichts. Eine Provision fällt nur an, wenn ein verbindlicher Auftrag zustande kommt, und wird erst nach dem vereinbarten Fertigstellungstermin eingezogen; Nachträge bleiben provisionsfrei. Die Sätze finden Sie unter Preise, den ganzen Ablauf unter Für Handwerksbetriebe.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten für Heizungsbauer

Anfragen für Heizungsinstallation erhalten

Registrieren Sie Ihren Betrieb, wählen Sie Ihre Gewerke und Ihren Einsatzradius – passende Ausschreibungen kommen per E-Mail, jeweils mit fertigem Leistungsverzeichnis.

Bereits registriert? Jetzt anmelden →